Statements
Viele Menschen haben uns in den letzten Wochen gefragt, wie sie ihre Zustimmung zur autofreien Deutzer Freiheit ausdrücken können – hier ist nun ein digitaler Platz hierfür entstanden.
Eure Statements zur Deutzer Autofreiheit (182)
Pauline H.
Wohnort: Deutz
Alter: 30
Die neu genutzten Parkplätze mit Blumenkästen und Bänken und auch Tischen und Stühlen der Gastro finde ich total toll- es ist viel freundlicher, einladender und emsiger. Wir setzten uns jetzt öfter auch einfach mal für ein Feierabend-Getränk oder Kaffee raus und schauen den Leuten zu. Die Anlagen sind toll bepflanzt und super gepflegt. Ich hoffe es bleibt so und viele Leute entdecken mit dem Deutschlandticket die Öffis für sich und ärgern sich nicht zu sehr über die Einschränkung des Auto-Verkehrs.
Susanna E.
Wohnort: Deutz
Ich habe mich unheimlich gefreut über die Lichtinstallationen auf der Deutzer Freiheit. Und auch schon die Blumenkübel davor. Nach meinem Dafürhalten braucht man in der langen dünnen Stadt am Rhein höchst selten ein Auto, weil alles so gut durch die KVB erschlossen ist. Die autofreie Deutzer Freiheit schafft Platz, sorgt für bessere Luft, vermindert Verkehrslärm und trägt mit Bäumen, Blumen, Cafés und abends Lichtern zu einer entspannenden Atmosphäre bei.
Die Geschäftsleute meinen, dass die autofreie Zone Grund für weniger Kunden ist. Aber das ist ein allgemeines Problem mit nicht nur einer Ursache. Die Deutzer Freiheit hat schon ein historisches Flair und eine unüberbietbare Infrastruktur. Hier gibt es kaum ein Handwerk, einen Laden oder einen Dienstleister, der nicht vertreten ist. Ich bin überzeugt, dass das noch viel mehr Menschen anziehen wird, wenn es nur richtig herausputzt und die Straße mit Alleen, Grünflächen und Blumenbeeten weiter entwickelt.
Für die Zukunft würde ich mir wünschen, die aktuelle Straße durch einen durchgehenden Grünstreifen zu ersetzen mit Gehweg in der Mitte, der von Laubbäumen gesäumt ist, vergleichbar dem Stadtwaldgürtel ohne Schienen. Das hätte auch den Vorteil, dass die breite Straße nicht von rasenden Radfahrern oder E-Rollern in Besitz genommen wird, vor denen man sich sonst in Acht nehmen müsste.
Vincent H.
Wohnort: Deutz
Alter: 18
Die Entscheidung, die Deutzer Freiheit in Köln Deutz autofrei zu machen, war super. Es ist jetzt ruhiger und angenehmer dort. Vor allem für Kinder ist es sicherer zum Spielen und Fahrradfahren. Außerdem kann die Straße als Treffpunkt sogar für längere Aufenthalte genutzt werden.
Auch für die Anwohner ist es schön, ihre Stadt ohne den ständigen Verkehrslärm genießen zu können. Die Luftqualität hat sich verbessert, was gut für die Gesundheit ist. Eine autofreie Deutzer Freiheit schafft eine entspannte Atmosphäre und erhöht die Lebensqualität für alle. Kurz gesagt, die Straße sollte weiterhin autofrei bleiben, um das Beste für die Gemeinschaft herauszuholen.
Andreas K.
Wohnort: Deutzer Freiheit
Alter: 52
Grundsätzlich finde ich die Autofreiheit unbedingt sinnvoll und kann die Lebensqualität der Deutzer erhöhen. In der Umsetzung gibt es noch Optimierungbedarf. Viele Sachverhalte wurden bereits beschrieben.
Mir ist der Rewe mit den Öffnungszeiten ein Dorn im Auge, Stress in den Ohren und Sorge bereiten mir die anstehenden lauen Sommernächte.
Ich wünsche mir, dass der Rewe abends früher schließt. Immer regelmäßiger treffen sich abends vor dem Rewe junge Menschen und konsumieren bei lauten Bässen. Die Stimmung verändert sich mit späterer Stunde, Lärmbelästigung und Pöbeleien. Nächtliche Ruhestörung breitet sich zunehmend aus. Morgens startet die Belieferung der Geschäfte oft vor 6 Uhr. Und sonntags kommt jetzt vor 8 Uhr eine größere Kehrmaschiene, Reinigungsleute klappen die Mülleimer laut auf und zu. Die Zeiten der Ruhe verkürzen sich.
Peter W.
Wohnort: Deutz, Gotenring
Alter: 67
Ich wohne seit über 20 Jahren in Deutz und bin täglich zum Einkaufen auf der Deutzer Freiheit unterwegs, mit dem Rad und auch zu Fuß und ich genieße den neuen Freiraum oder besser noch die neue Deutzer Freiheit der Straße ohne Autos sehr. Schließlich sollte der Mensch im Mittelpunkt stehen und nicht seine Werkzeuge. Die ganze Atmosphäre ist viel entspannter, menschlicher – und es gibt auch genügend Platz, um als umsichtig fahrender Radfahrer der „Straßenbevölkerung“ auszuweichen oder innezuhalten und sogar abzusteigen, um Fußgänger*innen Platz zu geben – und dann vielleicht wie nebenbei sogar irgendwo einen spontanen Einkauf zu erledigen. Mein großer Dank geht an die Menschen, die sich diese neue Freiheit des stadtgesellschaftlichen Spielraums, den eine solche autofreie Straße bietet, auf ihre Fahnen geschrieben haben. Meine Unterstützung habt Ihr!
PS: Unser Auto haben wir vor 10 Jahren abgeschafft, weil es mangels Bewegung stehend durchgerostet ist. Spätestens da war klar: Wir brauchen in Deutz und der Kölner Innenstadt kein Auto. Kein Stadtteil hat eine so gute Verkehrsanbindung durch den ÖPNV und die Deutsche Bahn. Es gibt jede Menge Cambio Carsharing-Stationen, die schnell erreichbar sind, wenn man mal ein Fahrzeug benötigt. Die Zeit, in der im innerstädtischen Bereich das eigene Auto immer vor der Haustür oder um die Ecke zur Verfügung sehen kann, sind inzwischen vorbei. Zuviel Verkehr, zu viele Abgase, zu schlechte Luft – und der Klimawandel lässt grüßen.
Johannes K.
Wohnort: Deutz
Alter: 36
Ich genieße die Autofreiheit sehr. Der neu gewonnene Platz auf der Deutzer Freiheit wurde begrünt und hat die Sraße gleich einladener gemacht. Vielleicht schafft man mit den Autofahrer*innen einen Kompromiss und stellt Parkplätze an beiden Enden der Deutzer Freiheit zur Verfügung.
Elena S.
Wohnort: Humboldt-Gremberg
Alter: 28
Ich wohne nicht in Deutz aber ich besuche oft Freunde, die an der Deutzer Freiheit wohnen und gehe immer wieder dort einkaufen. Die begrenzte Möglichkeit, Autos zu fahren, macht es angenehmer da lang zu spazieren, weil es weniger Lärm herrscht und die Luft ist sauberer. Ich freue mich drauf, dass es weiter so bleibt.
Christoph C.
Wohnort: Deutz
Alter: 56
Die überfällige Einschränkung des Autoverkehrs ist eine absolute Bereicherung für die Deutzer Freiheit, das Veedel und uns als Anwohner. Sicherlich gibt es Optimierungsbedarf. Doch die Richtung stimmt. Wir Deutzer haben uns bei den letzten Wahlen eindeutig für die Verkehrswende ausgesprochen. Es wird also nur das umgesetzt, was die Mehrheit der Wählerinnen und Wähler fordert.
Michelle P.
Wohnort: Deutz
Alter: 28
Die autofreie Deutzer Freiheit erhöht die Wohnqualität in Deutz um ein Vielfaches. Es ist nun möglich, draußen in Cafes zu sitzen sowie entspannt die Straße entlang zu schlendern, ohne dem Autolärm und den Abgasen ausgesetzt zu sein. Außerdem ist nun weitaus mehr Platz für die Fußgänger*innen, die sich jetzt nicht mehr auf den engen Bürgersteigen stauen. Ich hoffe, die autofreie Zone bleibt erhalten und wird auf weitere Teile Kölns erweitert (z.B. Venloer).
Anna D.
Wohnort: Deutz
Alter: 40
Ich finde es wirklich eine Bereicherung für Deutz, dass die Freiheit weitestgehend autofrei ist.
Sowohl als Fußgänger und als Fahrradfahrer finde ich es viel besser, als vorher.
Es ist ruhiger, entspannter, die Gastronomie hat mehr Platz.
Durch die Sitzgelegenheiten und die Hochbeete wurde die Straße auch sehr aufgewertet.
Ich wünsche mir, dass es so bleibt.
Monika F.
Wohnort: Deutz
Alter: 59
Was mir gefällt, ist, dass die Deutzer Freiheit autofrei ist. Was ich noch besser fände, ist, wenn es Tempo 10 kmh geben würde, wie in der Südstadt. Auf der Severinstraße. Aktuell ist die Deutzer Freiheit eine Fußgängerzone und in der Mitte ein Fahrradschnellweg, so wird er genutzt, und mit Fußgängern dazwischen. Mir gefällt, wenn Fahrradfahrern und Fußgängern mehr Platz gegeben wird.
Für die Zukunft wünsche ich mir, dass den Fußgängern mehr Platz gegeben wird bzw. dass der Platz zwischen den Fußgängerinnen und Fußgängern, den Fahrradfaherinnen und Fahrradfahrern und den Autofahrern und Fahrerinnen (klima) gerechter aufgeteilt wird: mehr Platz für 1. Fußgänger und 2. Fahrradfahrer und 3. Autofahrer – Frauen Männer und Divers wird gleichermaßen mitgemeint!
Elisa K.
Wohnort: Deutz
Alter: 30
Ich freue mich sehr, über die autofreie Einkaufsstraße hier in Deutz. Endlich kann man entspannt in die verschiedenen Geschäfte gehen und entspannt Kaffee trinken. Für mich ist das ganz klar eine Verbesserung der Wohngegend und ich bin jetzt noch viel lieber auf der Autofreiheit unterwegs.
Claudia K.
Wohnort: Kalk
Alter: 45
Ich wohne seit 14 Jahren in Kalk bzw. mittlerweile in Buchforst. Die Deutzer Freiheit liegt zum einen auf meinen alltäglichen Wegen mit dem Fahrrad und zum anderen wohnen einige Freund*innen in Deutz. Deshalb bin ich dort regelmäßig. Die Deutzer Freiheit autofrei zu machen war die beste Entscheidung seit langem! Es wäre für mich absolut unverständlich dies rückgängig zu machen. Wir müssen dringend anfangen umzudenken. Warum lassen wir es zu, dass Autos so viel Platz in unserem Lebensraum bekommen und immer Priorität haben?
Ganz konkret führt es in Deutz bei mir dazu, dass ich auf meinem Weg mit dem Fahrrad an der Deutzer Freiheit jetzt häufig stopp mache um mal einen Kaffee zu trinken. Ich mochte die Deutzer Freiheit früher nicht. Das hat sich geändert. Es ist jetzt ein Ort zum verweilen. Vielleicht funktioniert noch nicht alles perfekt. beispielsweise wäre es noch wichtig eine gute Lösung dafür zu finden, dass Fahrradfahrende nicht zu schnell durch die Deutzer Freiheit fahren. Dafür gibt es aber Lösungen. Die Autos zurück zu holen auf die Deutzer Freiheit ist keine Lösung, sondern ein Rückschritt!
Rosemarie M.
Wohnort: Köln-Poll
Alter: 70
Schon lange habe ich den Wunsch, dass Einkaufsstraßen autofrei sein sollen. Es ist purer Stress, sich zwischen Autos mit einem Fahrrad und vollen Taschen hindurchzukämpfen. Früher, als meine Kinder noch klein waren, war der Stress noch größer. Nun sehe ich Menschen in allen Altersgruppen, die entspannt den neu gewonnenen Raum nutzen, jeder auf seine Weise. Alte Menschen, die angstfrei mit ihrem Rollator von einer Straßenseite zur anderen wechseln können. Und Mütter, die ihre Kinder nicht fest an der Hand halten müssen. Das nenne ich Freiheit und so trägt die Straße ihren Namen zu Recht. Schön, dass es in Deutz diesen Ruhepol, inmitten von starkem Autoverkehr drumherum, gibt.
Katrin S.
Ich pendle jeden Tag mit dem Fahrrad nach Kalk zur Arbeit. Seit die Deutzer Freiheit „autofrei“ ist, ist der Weg entspannter. Die Autos blockierten oft den Weg und auch durch ungeduldige Fahrradfahrende, die sich an den Autos vorbeidrückten, entstanden oft gefährliche Situationen.
Durch die Reduktion auf zwei Verkehrsteilnehmergruppen fühlt es sich übersichtlicher an.
Wünschenswert für die Zukunft wäre trotzdem eine festgelegte Fahrradspur und vielleicht markierte Fußgängerüberwege, sodass das Miteinander zwischen Füßgänger*innen und Fahrradfahrenden vereinfacht ist und ein zügiges und sicheres Vorankommen unterstützt wird.
Kerstin S.
Wohnort: Deutz
Alter: 51
Ich wohne seit 26 Jahren in Deutz und war noch nie so gerne und regelmäßig auf der Deutzer Freiheit. Ich erledige alle Einkäufe für den täglichen Bedarf dort und zwar zu Fuß oder mit dem Rad. Ich genieße die Ruhe ohne den Autoverkehr, das Verweilen in einer der Außengastronomien oder auf den Bänken und die deutlich bessere Luft zum Atmen!!
Ich wünsche mir eine Stadt, die auf die Bedürfnisse ihrer Bürger/innen eingeht und den Autoverkehr zunehmend aus der Innenstadt drängt. Es ist ein immenser Unterschied auf der Deutzer Freiheit und ich denke mit Schrecken daran , wie es wäre oder sein wird, wenn die Autos wieder durch die enge Straße rollen, die Hektik, der Gestank, der Lärm, die Gefahren …zunimmt, und die Aufenthaltsqualität, der Platz für uns Menschen, die Freude sich dort zu treffen abrupt abnimmt!! Bitte nicht!
Birte M.
Wohnort: Deutz
Alter: 44
Besondere seit der Aufstellung der neuen Stadtmöbel freue ich mich richtig, wenn ich zu Fuß über die Deutzer Freiheit gehe. Auch, wenn ich mit dem Rad von der Arbeit nach Hause komme, merke ich wie sehr sich meine Stimmung hebt, wenn ich in die Deutzer Freiheit einbiege. Je nach Verkehr fällt mir sogar auf, dass die Luft hier deutlich besser ist, als auf meinem vorherigen Weg durch die Stadt. Ich sehe entspannte Menschen, zum Beispiel in der Außengastronomie und das tut auch mir gut. Ich sehe aber auch noch viele Gestaltungsspielräume und notwendige Veränderungen.
Pascale B.
Wohnort: Deutz
Ich empfinde die Deutzer Autofreiheit als großen Gewinn für unser Veedel. Der Alltagseinkauf ist entspannter und ich lasse mich durch diese Entschleunigung lieber als früher auf einen gemütlichen Bummel durch die Läden ein.
Ich würde mir wünschen, dass die Fahrräder aus Richtung Gotenring über eine mobile Absperrung auf Höhe der Luisenstr. auf den Fußgängerzonenbereich aufmerksam gemacht werden, denn aus dieser Richtung kommend fahren viele immer noch besonders schnell…
Ansonsten fänd ich es super, wenn die Stadt die Deutzer Freiheit duch Nivellierung der Straße zum Bürgersteig in Zukunft eine richtige Fußgängerzone gestaltet …
Bodo E.
Wohnort: Deutz
Ich wohne seit 1998 in Deutz und bin seither beinahe täglich auf der Deutzer Freiheit. Seit die Autos dort verbannt sind, fühle ich mich beim Einkaufen wesentlich wohler!
Ich genieße die neugewonnene Bewegungsfreitheit. Kein Durchschlängeln mehr durch die Karossen vor dem REWE, kein Flachatmen mehr, da ohne die Auspuffgase die Luft wieder normal in die Lunge eingeatmet werden kann.
Die Wiedereinführung des Autoverkehrs ist ein großer Rückschritt, der die künftigen Anforderungen an eine Stadt ignoriert.
Nina S.
Wohnort: Deutz
Alter: 43
Ich freue mich täglich über die neue Lebensqualität in Deutz dank der Fußgängerzone. Endlich kann man mit oder auch ohne Kind in Sicherheit und mit ausreichend Platz einkaufen. Ich erledige viel mehr Einkäufe auf der DF seitdem man sich dort stressfrei bewegen kann.
Zusätzlich finde ich die DF als lebendigen Begegnungsraum mittlerweile sehr gelungen: die schöne Begrünung und die vielen Sitzgelegenheiten werten Deutz ungemein auf.
Wie schön könnte es erst sein, wenn die DF langfristig als Fußgängerzone geplant werden könnte? Ohne Bürgersteige, mit festen Tischen und Bänken, Flächen entsiegeln und dauerhaft begrünen. Ein Traum wenn Städte endlich für den Menschen gebaut werden würden und nicht für die Autos…
Christoph G.
Wohnort: Deutz
Alter: 45
Mit der autofreien Freiheit gibt es die Chance, dass die Straße ein echtes Zentrum für die Menschen aus dem Viertel wird. Keine Straße zum Durchfahren, sondern zum Hingehen, zum Bleiben, zum Treffen. Schon heute gibt es Ausnahmen für den Lieferverkehr, Taxen und gehbehinderte Personen, die Straße kann sogar mit dem Auto gekreuzt und in Teilen sogar befahren werden. Die Gastro an der Freiheit wird endlich vielfältiger und vielmehr genutzt als vor der Beruhigung, ist zumindest mein subjektiver Eindruck. Das alles scheint mir bei der medial angeheizten Aufregung vergessen zu sein. Jetzt noch eine dauerhafte und sinnvolle Umgestaltung, so dass auch dem letzen Autofahrer klar wird, dass hier die anderen Vorrang haben und Fahrräder die Freiheit nicht als Rennstrecke gebrauchen.
Nicht zuletzt zeigt uns die Freiheit, wie kostbar der öffentliche Raum ist und wie selbstverständlich wir ihn in den letzten Jahrzehnten den Autos überlassen haben. Es wird Zeit, dass wir das wieder anders denken und leben. Am Eigelstein und anderswo setzen Sie jetzt um, was in Deutz vorgedacht wurde. Wäre doch blöd, wenn wir jetzt die Zeit zurückstellen? Deswegen: Danke an die Menschen, die sich für die Autofreiheit einsetzen!
Olaf M.
Wohnort: Wohne in Deutz seit 2001
Alter: 53
Ich bin jetzt öfter auf der Deutzer Freiheit und freue mich über die entspannte Atmosphäre. Keine aggressiven Autofahrer mehr, mehr Platz zum Verweilen, kein Lärm, keine Abgase. Mit dem Fahrrad kommt man auch besser durch. Einkaufen macht mehr Spaß, man trifft mehr Leute als vorher. Außerdem hat der Autoverkehr im Veedel abgenommen, was ein Plus an Lebensqualität bedeutet.
Tim K.
Wohnort: Deutz
Alter: 51
Unsere Familie lebt in einer Seitenstraße der Deutzer Freiheit. Wir lieben Deutz und fühlen uns dort sehr wohl. Wir erledigen möglichst viele Einkäufe lokal im Veedel auch um die dortigen Händler zu unterstützen.
Wir genießen es sehr, ohne Autoverkehr auf der Freiheit einkaufen zu können. Es ist ruhiger, entschleunigter, die Luft ist besser, es ergibt sich mehr Raum für Schwätzchen mit den Nachbarn oder für einen gemütlichen Kaffee in einem der Cafés dort. Die Straße hat durch die schönen Pflanzen und durch den Gewinn an Platz für die Menschen dort sehr gewonnen.
Wir sind fassungslos dass es solch einen Aufschrei gibt wenn ein paar Hundert Meter Straße für den Autoverkehr gesperrt werden. Es irritiert uns sehr dass einige Händler in der heutigen Zeit immer noch glauben, es sei erforderlich allen Kunden zu ermöglichen mit Ihrem Auto bis vor die Geschäftstür fahren zu können – und dabei offenbar keine Rücksicht auf die Bedürfnisse von Anwohnern genommen wird. Die Mehrzahl der Kunden auf der Deutzer Freiheit sind Fußgänger und Radfahrer, sie alle profitieren von der Verringerung des Autoverkehrs.
Die letzten Wahlergebnisse in der Kölner Innenstadt waren ein klares Votum der dort lebenden Menschen für eine Verkehrswende. Ein Votum für weniger Platz für Autos – und mehr Platz für die Menschen, die in unserer Stadt leben.
Unsere Familie unterstützt die Forderung an die Politik, dieses Votum umzusetzen. Bitte machen Sie keine Schritte in die falsche Richtung – die autofreie Deutzer Freiheit nur der Anfang einer notwendigen Verkehrswende in unserer Stadt.
Danke an die Initiative und die vielen Mitstreiter die sich für eine lebenswerte Stadt Köln einsetzen!
Niel R.
Wohnort: Deutz
Alter: 57
Ich genieße die Ruhe und wesentlich verminderte Hektik durch den weitgehend reduzierten Autoverkehr.
Auch als Radfahrer war es auf der relativ engen Deutzer Freiheit immer etwas gefährlich, wenn einem Autos entgegen gekommen sind, das ist so viel entspannter und ungefährlicher.
Die Außengastronomien auf den weggefallenen Autoparkplätzen machen eine schöne Stimmung.
Ich gehe fest davon, dass bei entsprechender „Möbilierung“ das Konzept in Zukunft auch viel besser angenommen wird.
Es wäre ein echter Rückschritt, wenn die Deutzer Freiheit nicht mehr autofrei wäre.
Peter S.
Wohnort: Wohne seit 28 Jahren in Deutz
Alter: 53
Ich hatte mich schon seit Jahren gefragt, warum auf unserer Deutzer Freiheit den Autos so viel Platz eingeräumt wird und den Menschen so wenig. Von daher hatte der Verkehrsversuch von Beginn an meine Unterstützung. Und es zeigt sich tatsächlich, dass nun viel mehr Leute auf der Freiheit verweilen, sich auf nen Plausch treffen und auch das erweiterte Angebot an Außengastronomie nutzen. Auch wenn die bauliche Gestaltung der Straße noch suboptimal ist, so bin ich sehr froh über die Autofreiheit und freue mich über die spürbar höhere Lebensqualität in meinem Veedel.
Christof B.
Wohnort: Zündorf
Alter: 53
War noch nie so oft in Deutz, wie seit der autofreien Zeit. Die Freiheit lädt mit den Bänken, der Ruhe und der entspannten Gastro zum Verweilen ein. Totaler Gewinn!
Albrecht Z.
Wohnort: Agnesviertel
Alter: 65
Seit die Deutzer Freiheit autofrei ist, komme ich öfter aus der Nordstadt mal nach Deutz, um über diese Straße zu flanieren, einzukaufen, ins Café zu gehen oder ein Eis zu essen. Das hatte für mich zu den Zeiten mit Autoverkehr keinen Reiz. Noch schöner wär, wenn man sich über die ganze Breite bewegen und den Radverkehr irgendwie entschleunigen könnte.







