Statements

Viele Menschen haben uns in den letzten Wochen gefragt, wie sie ihre Zustimmung zur autofreien Deutzer Freiheit ausdrücken können – hier ist nun ein digitaler Platz hierfür entstanden.

Eure Statements zur Deutzer Autofreiheit (182)

Robert M.

Robert M.

Wohnort: Deutz, an der Grenze zu Kalk
Alter: 28

Es mag evt nicht jedem sofort gefallen.
Die Vorteile wie besseres allgemein Wohlbefinden, Ruhe und weniger Stress werden nicht sofort bewusst. Die kleinen Nachteile allerdings sofort (neue Parkplatzsituation).
Es lohnt sich aber meiner Meinung nach sehr an dem Konzept fest zu halten. Es ist das bessere Konzept, man muss sich nur ein wenig dran gewöhnen.

Ursula J.

Wohnort: Köln-Südstadt
Alter: 57

Ich bin in Köln mit dem Fahrrad unterwegs und freue mich über die autofreie Deutzer Freiheit. Für alle Menschen erhöht sich die Aufenthaltsqualität, Autos zum Einkaufen braucht keiner, die nehmen nur den Platz für alle weg und erhöhen die Gefahr für Fußgänger und Radfahrer. Autos sind in Innenstädten nicht mehr zeitgemäß!! Ich wünsche mir auch eine autofreie Severinstraße.

Lisa U.

Lisa U.

Wohnort: Ehrenfeld
Alter: 29

Die begrünten Holzmöbel von Stadtkontrasre und die fahrbaren Baumscheiben machen die Straße lebenswerter und bunter und laden zum Verweilen und Interagieren ein. Ich wünsche mir, dass es in der Zukunft mehr autofreie und begrünte Bereiche in Köln gibt.

Volkan S.

Wohnort: Köln

Ich halte das Projekt in der Deutzer Freiheit für zukunftsweisend und es sollte im noch grösseren Ausmaß im gesamten Stadtgebiet erweitert werden.

Das sich die Stadtverwaltung dazu entschlossen hat ist schon lange hinfällig. Aber es darf nicht bei einem Verkehrsversuch bleiben, sondern ein permanenter Schritt in Richtung Autofreie Stadt werden.
Vielleicht schaut die Stadt Köln mal zu unseren Nachbarn in den Niederlanden und nach Amsterdam.
Sie sollte sich von ihrem Vorhaben wegen irgendwelchen Klagen schmieriger Anwälte, auch nicht davon abbringen lassen.

Wir haben hier die Möglichkeit hinsichtlich der, von unseren Politikern gerne in den Mund genommenen Wort, Mobillitätswende einen entscheidenden Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und Lebensqualität zu machen. Diesen dürfen wir nicht versäumen und dazu gehört das Verhalten und die Einstellung jedes Einzelnen aber in erster Linie unserer politischen Entscheidungsträger.

Ich persönlich befürworte die Einrichtung weiterer Autofreie Zonen in der Stadt und würde die Stadtverwaltung in ihrem Vorhaben vollends unterstützen.

Steffi E.

Steffi E.

Wohnort: Köln-Mülheim
Alter: 44

– Bietet mehr Lebens- und Aufenthaltsqualität, es ist viel stressfreier
– Das es bleibt und noch effektiver ausgebaut, bzw. genutzt wird
– gerne mehr davon, auch in Köln-Mülheim 😉

Nina L.

Nina L.

Alter: 30

Ich bin sehr dankbar für die schöne Gestaltung der Deutzer Freiheit. Wir sitzen hier super gerne im Cortina oder mit einem Eis auf einer der schönen Holzbänke in der Sonne. Immer ein kleiner Kurzurlaub, der die Batterien wieder auflädt!

Gert K.

Wohnort: Deutz
Alter: 65

Die Deutzer Freiheit muss Autofrei bleiben. Nach der neuerlichen Begrünung und der schöner gestalteten Aussengastronomie lädt die Freiheit noch mehr zum flanieren ein. Bitte keine Autos mehr.
Die Geschäftsleute klagen immer , man sollte auch bedenken viele Leute müssen sparen es hat also nicht mit der Sperrung der Freiheit für PKWs zu tun.

Saskia F.

Wohnort: Deutz

Toll. Seit die Freiheit autofrei ist sind wir viel öfter da. In der Sonne sitzen oder die einladende erweiterte oder neue Außengastronomie
nutzen.
Ich würde mir wünschen, dass die Autofreiheit deutlicher markiert bzw. abgesperrt wird und die ehemalige Straße verschönert und so verändert
wird, dass sie wie eine Fußgängerzone aussieht und die Sitzmöbel erhalten bleiben. Außerdem würde ich mich über mehr Veranstaltungen wie z.B. das silent Cinema freuen. Weiter so!

Micha H.

Wohnort: Brück
Alter: 60

Mein täglicher Arbeitsweg mit dem Rad führt über die Deutzer Freiheit.
Ich genieße das autofreie Fahren, kein Stress mit einparkenden, rücksichtslosen Autofahrern, keine Abgase, kein Autolärm, gar keine der viel zu vielen SUVS, die immer mehr öffentlichen Raum einnehmen, der noch nie dem Autoverkehr zugeordnet war (Überstand an Parkbuchen durch zu lange Wagen, Hineinragen auf Rad- und Gehwege durch Überbreite etc.).
Im Sommer ist die Straße voller bummelnder Menschen, auch ältere Mitbürger, welche ohne Auto dort sind, auch wenn das Einige der Initiative Deutz nicht wahrhaben wollen.
Ich hoffe es bleibt so und die Autolobby schafft es nicht, dass noch weiter zurück gebaut wird.

Kerstin N.

Kerstin N.

Wohnort: Deutz

Mit einem Eis auf der Deutzer Freiheit sitzen und quatschen, ohne Autolärm und Abgase – das finde ich super. Mir persönlich gefällt die Atmosphäre jetzt viel besser, und besonders als Mutter sehe ich die Vorteile der Autofreiheit: Eltern und Kindern haben endlich mehr Platz – der Bürgersteig ist einfach zu eng für so viele Menschen, Kinderwägen, radfahrende Kinder (die müssen ja auf dem Gehweg fahren, wenn sie unter acht Jahre alt sind). Die Straße wird sicherer ohne Autos, das zeigen alle Statistiken. Und davon abgesehen: Die Klimakrise lässt ein „immer weiter so“ einfach nicht zu. Damit Deutz auch in Zukunft lebenswert ist, muss der Autoverkehr reduziert werden.

Ich wünsche mir, dass die Deutzer Freiheit autofrei bleibt, dass die Sitzmöbel erhalten bleiben und sachlich diskutiert wird, wie die Umsetzung verbessert werden kann. Danke an alle, die sich konstruktiv beteiligen!

Klaus L.

Wohnort: Dellbrück
Alter: 47

Wenn ich über die Freiheit gehe, kaufe ich bei Penny ein, hole mir einen Kaffee, setze mich auf eine der gemütlichen Holzbänke und genieße das beschauliche Treiben.

Lena S.

Wohnort: Kalk
Alter: 31

Bessere Luft, weniger Stress und entspannt eine etwas mit dem Kind verweilen, bevor der Alltag weitergeht. Lebenswert 🙂

Dieter H.

Wohnort: Deutz
Alter: 65
Ich wohne seit fast 40 Jahren in Deutz. Durch diese Maßnahme hat Deutz endlich an Charme gewonnen. Diese Idee, die Freiheit zu einer Fussgängerzone zu machen gab es schon vor ca. 30 Jahren einmal. Damals haben sich leider die Geschäftsleute durchgesetzt.
Es gibt immer Leute, die mit Änderungen nichts anfangen können.
Ich würde mir wünschen, wenn diese, wenn auch nicht perfekte, Lösung bleibt und Deutz endlich ein richtiges „Veedelsjeföhl“ entwickelt, auch wenn durch die vielen Sitzmöglichkeiten mehr Personen angezogen werden, die das schöne Bild trüben.
Stephie K.

Stephie K.

Wohnort: Deutz
Alter: 39

Seitdem die Deutzer Freiheit eine Fußgängerzone ist, verbringe ich dort viel mehr Zeit als vorher. Vorher gab es auf der Straße kaum Aufenthaltsqualität. Jetzt komme ich sogar extra vorbei, um ein bisschen zu flanieren und mich auf einer der wunderschön gestalteten Sitzmöglichkeiten zwischen Pflanzen, Geschäften und Menschen niederzulassen. Dadurch habe ich in der letzten Zeit schon tolle Begegnungen gehabt – ich beobachte auch, wie die Sitzgelegenheiten von Menschen aller Art genutzt werden und wie immer wieder angenehmer Austausch entsteht. Die Deutzer Freiheit in ihrer jetzigen Form inspiriert mich, noch mehr von der (notwendigen) Verkehrswende in Köln zu träumen. Es ist ein grandioser Start und ich wünsche mir eine Verstetigung, Verbesserung der Umsetzung und Ausweitung des autofreien Konzeptes auf andere Straßen und Stadtteile.

Denn: Städte sind vor allem für Menschen gemacht, also sollte der öffentliche Raum zum Großteil auch ihnen zur Verfügung stehen und nicht nur die schmalen Gehwege und Durchgänge zwischen parkenden und fahrenden Autos. So wird die Stadt – auch wenn es einigen noch schwer fällt, das zu sehen – für ALLE lebenswerter.

Alexander H.

Alexander H.

Wohnort: Deutz
Alter: 66

Grüner, schöner, interessanter, lebendiger, eben: Autofrei, weiter so, mehr davon, kein Parkplatzstress, es wird!

Hannah B.

Wohnort: Deutz
Alter: 36

Ich wohne seit 8 Jahren in Deutz und finde die Freiheit viel, viel schöner, seit sie autofrei ist.
Besonders die gut besuchten Außenbereiche, die die ansässigen Cafés auf ehemaligen Parkplätzen angelegt haben, geben der Freiheit ein ganz neues Flair. Der Freizeitwert von ganz Deutz ist für mich gestiegen.

Schön wäre, wenn demnächst die Bordsteinkanten wegkämen und einige richtige Hochbeete mit Anschuss an den Boden, zur Entsiegelung der Fläche, statt „nur“ mobile Kästen angelegt würden.

Pascal S.

Wohnort: Deutz
Alter: 48

Ich reise viel und freue mich immer und überall darüber, wenn das Leben auf der Straße stattfindet. Immer dort, wo der Verkehr beruhigt ist und die Straßen und Plätze von den Menschen genutzt werden können, dachte ich, warum schaffen wir das in Köln nicht? Jetzt scheint das Umdenken endlich auch bei uns angekommen zu sein – herrlich! Keine störenden Autos, Kneipen und Cafés breiten sich aus, die Freiheit ist schön bepflanzt und mit gemütlichen Sitzmöglichkeiten ausgestattet. Ich beobachte wie die Menschen sich niederlassen und genießen. Sicherlich ist nicht alles von Anfang an optimal gelaufen, aber wir befinden uns in einem Prozess der Veränderung. Lasst uns schauen, dass wir so viele Menschen wie möglich mitnehmen können, um alle gemeinsam die neuen Möglichkeiten einer Auto freuen Freiheit genießen zu können.

Jana G.

Wohnort: Deutz
Alter: 36

Ich finde es großartig, dass dank der autofreien Freiheit in Deutz endlich ein Ort zum Verweilen entstanden ist. Was gibt es Schöneres, als durch die Deutzer Freiheit zu schlendern, bummeln, einkaufen und gemütlich dort Kaffee zu trinken, ohne dass Autos vorbeirasen?
Für die Zukunft wünsche ich mir eine gute Lösung, dass Radfahrende und Fußgänger*innen die Freiheit gemeinsam gut nutzen können.

Isabella B.

Isabella B.

Wohnort: Deutz
Alter: 32

Die autofreie Deutzer Freiheit lädt zum Verweilen ein und erhöht die Lebensqualität hier sehr. Für Menschen, die weder Balkon noch Garten haben, bieten die wunderschön bepflanzten Bänke einen Ort, an dem sie sitzen und die Sonne genießen können, ohne etwas in einer Gastronomie kaufen und verzehehren zu müssen. So werden Gemeinschaftsräume geschaffen, die es Leuten erlauben, zusammen zu kommen ohne etwas konsumieren zu müssen. Die Blumen und Bäume sehen sehr schön aus und bringen Farbe in die städtische Betonwüste.

Als Ladenbesitzerin habe ich persönlich keinen Unterschied gespürt, jetzt wo die Deutzer Freiheit autofrei ist. Mein Geschäft, in dem ich meine handgetöpferte Keramik verkaufe befindet sich am Reischplatz 2, einer Seitenstraße der Deutzer Freiheit (letzte Straße rechts vor dem Gotenring).
SpaziergängerInnen können einen Besuch auf der autofreien Deutzer Freiheit gut mit einem Trip zu mir verknüpfen uns sind herzlich eingeladen vorbeizukommen und die Werkstatt zu sehen.

David M.

Wohnort: Deutz, Suevenstraße
Alter: 30

Einfach ein neues Flair, ich finde den Weg „Cafés auf die Straße und Pflanzen in die Fußgängerzone“ super, dieser Weg muss nun konsequent weitergegangen werden, z.B. durch das Absenken der Bordsteine (Platz-Charakter statt Straße) und eine Ordnung des Ras-Verkehrs.

Susanne S.

Wohnort: Ehrenfeld
Alter: 52

Ich besuche oft eine Freundin, die in der Nähe der Deutzer Freiheit wohnt. Es ist super entspannt dort, seit die Freiheit autofrei ist und ich hoffe, dass dieser schöne Fleck zumindest erhalten bleibt und am besten noch größer wird! Mindestens eine und am liebsten sehr viele autofreie Straßen würde ich mir auch für Ehrenfeld wünschen!

Michaela J.

Michaela J.

Wohnort: Deutz
Alter: 35

Wir wohnen seit fast 15Jahren in Deutz und schätzen die zeitgemäße und notwendige Entwicklung zur autofreien Deutzer Freiheit aus verschiedenen Gründen sehr.

Es entschleunigt Deutz ungemein und erhöht die „Einkaufsqualität“ durch die fast fehlenden Autos. Die Sitzmöglichkeiten sowie die Bepflanzungen laden zum Verweilen ein, zum durchatmen. Die Kinder können während dessen ohne Angst über die Deutzer Freiheit mit ihren Laufrädern und Rollern fahren. Es entsteht mehr Raum für Begegnungen, die Cafés die nun auch Sitzmöglichkeiten draußen anbieten laden zum Kaffeetrinken ein, bieten so mehr Plätze für die unzähligen Einwohner und Besucher von Deutz. All das wäre nicht möglich und nicht tolerierbar mit ständigem Autoverkehr. Der Autoverkehr und die Luftverschmutzung würde durch die zahlreichen Events in der Arena etc. zusätzlich ansteigen und „nur“ die Deutzer Freiheit wieder zur Durchgangsstraße machen!
Auch Freunde und Familie aus dem Umland und aus anderen Kölner Veedeln kommen regelmäßig auf die Deutzer Freiheit um auf der autofreien Zone einzukaufen.

Daniela D.

Wohnort: Deutz
Alter: 49

Seitdem die Deutzer Freiheit autofrei ist, halte ich mich dort viel lieber auf. Es ist schön, dort in den Cafés direkt an der Straße sitzen zu können, ohne Autolärm und Abgase. Sehr gerne schlendere ich die Freiheit entlang und lasse mich auch viel eher als früher mal spontan in ein Café oder Geschäft locken, bin dort einfach tendenziell entspannter und weniger zielgerichtet unterwegs. Sehr schön finde ich die Gestaltung mit den Sitzecken und Blumen… Auch für Kinder ist die Deutzer Freiheit ohne Autos toll.

Was ich mir wünschen würde: dass auch für Fahrradfahrende eine gute Lösung gefunden wird, jenseits der Deutzer Freiheit eine Radstrecke in die Innenstadt zu haben. Es wäre toll, wenn der Fahrradverkehr auf der Freiheit selbst entschleunigt werden könnte.

Inga A.

Inga A.

Wohnort: Deutz
Alter: 35

Seit 2,5 Jahren wohne ich mit meiner Familie in Deutz. Seit die Deutzer Freiheit autofrei ist, ist der tägliche Weg über die Deutzer Freiheit sehr viel schöner und angenehmer geworden. Dank der Absperrungen und der Schilder können wir inzwischen auch sicher mit den Kindern auf der Straße laufen und schlendern, da die meisten Fahrrradfahrer*innen in den letzten Monaten spührbar rücksichtsvoller geworden sind. Auch finde ich die Aktionen wie die Bepflanzungen von den engagierten Bewohner*innen rund um die Initiative „Deutzer (Auto) Freiheit“ richtig klasse und möchte mich an dieser Stelle dafür bei allen Beteiligten herzlich bedanken!

Ich genieße es mich ab und an auf dem Weg zwischen Arbeit, Einkaufen, Kita und Spielplatz auf eine der aufgestellten Bänke zu setzten, die liebevoll gestalteten Pflanzkübel zu betrachten oder mich draußen in die Cafés und Restaurants in der Freiheit zu setzten. Meine Kinder und ich fänden es klasse, wenn die Deutzer Freiheit autofrei bleibt und hoffen, dass es auch, gerade durch eine dauerhafte Fußgängerzone, attraktiv für den Einzelhandel bleibt bzw. wird.

Michael S.

Michael S.

Wohnort: Ich wohne direkt auf der anderen Rheinseite im Filzengraben, arbeite aber in Deutz.
Alter: 30

Ich wohne seit Januar in Köln und seit März arbeite ich in Köln und hier eben in Deutz. Ich war überrascht als ich erfahren habe, dass die Deutzer Freiheit bis vor kurzem nicht autofrei war. Dieser Zustand ist für mich als Neu-Kölner schwer vorstellbar und ich hoffe sehr, dass der momentane Versuch fortgeschrieben wird. Ich genieße es sehr, meine Mittagspause hier zu verbringen oder nach der Arbeit meine Einkäufe zu erledigen. Meiner Meinung wäre eine Veränderung zur Autostraße ein extremer Rückschritt der Aufenthaltsqualität.

Wolfram S.

Wolfram S.

Wohnort: Deutz
Alter: 53

Seit die Deutzer Freiheit autofrei ist, halte ich mich viel öfter, länger und mit viel mehr Freude dort auf. Ich verabrede mich dort und genieße es, auch nach Geschäftsschluss noch dort zu sein. Dass diese Meile geradezu für eine Fußgängerzone geschaffen ist, ist mir immer wieder bei den jährlichen Deutzer Straßenfesten aufgefallen. Vor allem aber beim Tag des Guten Lebens.

Ich wünsche mir sehr, dass die Freiheit weiterhin für Fußgänger reserviert bleibt und sich weiter zu einer belebten Flaniermeile entwickeln kann – mit einer Mischung aus Gastronomie, Einzelhandel und anderen Dienstleistungen. In vielen anderen Städten lässt sich nach der Einrichtung von Fußgängerzonen genau dieser Prozess beobachten.
Für die Zukunft wünsche ich mir, dass noch mehr gastronomische Betriebe länger geöffnet bleiben.

Dieter S.

Dieter S.

Wohnort: Deutz
Alter: 61

Ich habe das große Glück, in der Deutzer Freiheit zu wohnen.
Da, wo sich vor einem Jahr noch Automobile drängelten und hupten, sehe ich jetzt Entspannung pur. Wenn ich bei meinem Homeoffice aus dem Fenster schaue, mit all der Außengastronomie und der Bepflanzung, dann ist das fast so wie Urlaub.

In der Nachbarschaft gibt es auch viele Büros, die jetzt wegen der Homeoffice-Regelung jetzt halb leer stehen. Darunter leiden natürlich die Ladenbesitzer, die diese Umsatzeinbußen der neuen Verkehrsregelung in die Schuhe schieben. Ist natürlich unfair, denn niemand wird freiwillig ins Büro kommen, nur weil dann hier parkende Autos herumstehen.

Was eine Fußgängerzone nicht braucht, sind Bürgersteige. Weg damit. Diese Bürgersteige führen nur zu Missverständnissen und auch Rollstuhlfahrer benötigen die Bordsteinkanten nicht wirklich. Macht Deutz barrierefrei.

Für alle Radfahrer aus Kalk ist die Deutzer Freiheit aber auch eine alternativlose Verbindungsstraße rüber nach Köln. Das sind richtig viele, denn der Stadtbezirk Kalk ist mit 120.000 Einwohnern selbst eine Großstadt.
Auch wenn sich das Nebeneinander von Radfahrern und Fußgängern gebessert hat, hier gibt es noch etwas Verbesserungsbedarf. Ich würde mir wünschen, dass besser erkennbar ist, wo mit Radfahrern zurechnen ist und wo nicht. Ein deutlichgekennzeichneter Fahrradstreifen zum Beispiel.