Statement von

Kerstin K.

Wohnort: Ich wohne in Düren und arbeite in Deutz, 5x pro Woche

Mir gefällt das neue Gesicht der Freiheit sehr gut, da es eine höhere Lebensqualität darstellt und zum Mitmachen und Mitgestalten auffordert. Ich finde die Möbel laden zum Verweilen ein und werden auch gut angenommen. Ich halte mich sowohl tagsüber als auch manchmal abends auf der Freiheit auf und nutze die gastronomischen Einrichtungen, die sehr aufgewertet werden konnten. Auch meine Einkäufe erledige ich größtenteils in Deutz. Einziges Problem, das ich sehe, ist, dass der Rewe bis 24 Uhr geöffnet ist. Ich könnte mir vorstellen, dass dies für die Anwohner belastend sein könnte. Für die Fahrradfahrer würde ich es vielleicht mal mit Schildern versuchen, mit einer netten Bitte um Rücksichtnahme. Ansonsten finde ich das Konzept gelungen und mir kommt die Freiheit jetzt auch belebter vor als früher.

„Fußgängerzone Deutzer Freiheit ist voraussichtlich rechtswidrig“:

 

Mit dieser Urteilsverkündung des Verwaltungsgerichts gab es vorerst einen Rückschlag für die dringend notwendige Verkehrswende in Köln.

Als Bürgerinitiative Deutzer (Auto-)Freiheit bedauern wir sehr, dass die Deutzer Freiheit in absehbarer Zeit wieder für den Autoverkehr geöffnet wird. Da es sich bei dem Gerichtsurteil nicht um eine inhaltliche Bewertung oder Ablehnung der autofreien Straße an sich handelt, sondern um die Feststellung eines möglichen Verfahrensfehlers, sind wir aber zuversichtlich, dass die Deutzer Freiheit in naher Zukunft wieder autofrei wird – diesmal dann dauerhaft.

Sehr viele Deutzer*innen und Besucher*innen unseres Veedels haben die autofreie Deutzer Freiheit in den letzten Monaten so positiv erlebt wie nie zuvor. Das zeigen auch die unterstützenden Statements, die uns weiterhin erreichen: https://deutzautofrei.de/statement/

Es darf kein dauerhaftes Zurück geben zur Zeit vor dem Verkehrsversuch.

Wir bleiben dran!

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