Statement von

Judith B.

Wohnort: Ehrenfeld
Alter: 43

Ich bin im Winter zum ersten Mal in der autofreien Deutzer Freiheit gewesen. Vorher bin ich meiner Erinnerung nach nie bewusst in der Straße gewesen. Nach einem Spaziergang am Rhein war mir aber nach einem Kaffee und da fiel mir die autofreie Deutzer Freiheit ein. Ich fand es ganz toll von der extrem stressigen, lauten und chaotischen Kreuzung an der Deutzer Brücke in diese Oase der Ruhe und Entspanntheit einzubiegen. Bin in Ruhe durchgeschlendert und als es anfing zu regnen in eines der sehr netten Cafés eingekehrt. Im Sommer stelle ich es mir noch netter vor. Wenn dort wieder Autos durchfahren, sehe ich ehrlich gesagt keinen Grund, der Deutzer Freiheit wieder einen Besuch abzustatten. Lärm, Enge, Gehupe und Autostress kann ich überall anders haben in dieser Stadt. Ich wünsche mir und den Deutzer*innen, dass es so schön bleibt wie jetzt.

„Fußgängerzone Deutzer Freiheit ist voraussichtlich rechtswidrig“:

 

Mit dieser Urteilsverkündung des Verwaltungsgerichts gab es vorerst einen Rückschlag für die dringend notwendige Verkehrswende in Köln.

Als Bürgerinitiative Deutzer (Auto-)Freiheit bedauern wir sehr, dass die Deutzer Freiheit in absehbarer Zeit wieder für den Autoverkehr geöffnet wird. Da es sich bei dem Gerichtsurteil nicht um eine inhaltliche Bewertung oder Ablehnung der autofreien Straße an sich handelt, sondern um die Feststellung eines möglichen Verfahrensfehlers, sind wir aber zuversichtlich, dass die Deutzer Freiheit in naher Zukunft wieder autofrei wird – diesmal dann dauerhaft.

Sehr viele Deutzer*innen und Besucher*innen unseres Veedels haben die autofreie Deutzer Freiheit in den letzten Monaten so positiv erlebt wie nie zuvor. Das zeigen auch die unterstützenden Statements, die uns weiterhin erreichen: https://deutzautofrei.de/statement/

Es darf kein dauerhaftes Zurück geben zur Zeit vor dem Verkehrsversuch.

Wir bleiben dran!

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